Flüstern im Wind

von Monika Bandera

 € 14.90
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Beschreibung:
Neun exotische Erzählungen, meisterhaft geschrieben von einer Autorin, die es versteht, den Leser in das exotische Geschehen einzubeziehen.
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ISBN: 3-932508-57-2
Seiten: 199
Material: Leinen
Format: 19 x 11,5

Kuba -
Illusionen und Tränen

von Monika Bandera

    € 14.90
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Beschreibung:
14 Bilder
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ISBN: 3-89738-144-3
Seiten: 132
Material:
Format: 19 x 12,5

Gregoria Carolina -
La Habanera auf Kuba

von Monika Bandera

€ 14.80
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Beschreibung:
Das Schicksal einer durch die Castro-Revolution zerstreuten Familie. nach 43 Jahren endlich findet Juan de Dios seine Schwester auf Cuba wieder, darf aber nicht nach Cuba reisen, da er damals (ein berühmter Saxophonist des "Buena Vista Social Club") nach Folter und Zwangsarbeit flüchtete.

Ein interessant geschriebenes Buch, über dessen Erscheinen viel geschrieben und berichtet wurde: Bildzeitung, TV (WDR und J.B.Kerner-Show).
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ISBN: 3-89738-277-6
Seiten: 84
Material: Leinenbindung
Format: 19 x 12,5

Rechtsextremismus und Voodoo
von Monika Bandera

   € 15.30
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Beschreibung:
Neun kurze Geschichten über Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Voodoo,
den sagenumwobenen Kult der farbigen Bevölkerung auf Haiti und auf Kuba.
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ISBN: 3-89738-229-6
Seiten: 116
Material: Leinenbindung
Format: 19 x 12,
5

Der Inka

von Monika Bandera

€ 14,50

ab 1.4.2003 erhältlich in jeder Buchhandlung
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Beschreibung:
Liebesgeschichte zwischen einer Schwedin und einem Peruaner
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ISBN: 3-8334-0783-4
Bod-Verlag
Norderstedt

 

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Impressum

Zwei weitere Bücher von Monika Bandera sind schon fertig gestellt worden,
und werden beim BOD-Verlag und beim Wahine-Verlag erscheinen


mambochachachaende02.
“MAMBO Cha-cha-cha”
-Juan Dios-
aus dem Leben eines kubanischen Saxophonisten - einst Mitglied im
“Buena Vista Social Club”
in Havanna - Kuba
JSBN 3-937477-14-4
Verlag “Art for All”

Der gleichnamige Film
erscheint demnächst!




Leidensgeschichte
 der “Schwarfuß-Indianer”




Ein weiterer Vorschlag
für das Cover

mundjjung1“Rheinbote” 29.9.2004

Flucht nur in Badehose
Die Autorin Monika Bandera stellt ihr neues Buch vor
Nur mit einer Badehose bekleidet, in die etwas Geld eingenäht war,
schwamm Saxophonist Juan de Dios aufs Meer hinaus. Einige hundert Meter vom
Strand entfernt wartete ein Schiff, das ihn an Bord nahm.
Fliehen musste der Kubaner, weil es Konflikte mit dem Regime Fidel Castros gab.
Vier Jahre wurde er ohne Prozess inhaftiert. Dann reifte der Entschluss,
sein Heimatland Richtung Europa zu verlassen.
In Kuba spielte der Musiker im legendären Buena Vista Social Club zusammen mit Mambo-König Perez Prado und der Sängerin Celia Cruz.
Nach seiner Flucht landete er zunächst in Italien, fand für zwei Jahre Unterschlupf beim Vatikan und zog zunächst nach Madrid und dann nach Barcelona. Dort lernte er vor 30 Jahren seine heutige Frau, die Düsseldorfer Autorin Monika Bandera kennen, mit der er mittlerweile in der Landeshauptstadt wohnt. Auch in Europa konnte er sich als Saxophonist etablieren und war unter anderem in den Filmen „Die Reise der Verdammten” (mit Maria Schell) und „Boulevard” (mit Brigitte Bardot) zu hören.
Autorin Bandera hat nun über das Leben ihres Mannes das Buch „Mambo-Cha-Cha-Cha” geschrieben.
Am Montag, 27. September, stellt sie ihr Buch um
19 Uhr im Schnabelowopski, Bolkerstraße 53, vor.
mct

mundjjung2NRZ-Duisburg 23.8.2004

Fidel Castro konnte ihm die Musik nicht nehmen

Monika Bandera las aus der Biografie ihres Mannes
Gegen das Fernweh kämpft Monika Bandera schon lange nicht mehr an. England, Spanien, Schweiz, Brasilien, Kuba, Peru, Bahamas - die zur Zeit in Düsseldorf lebende
Schriftstellerin hielt es nie lange an einem Ort. "Das ist gut so", findet die Globetrotterin,
die unterwegs viel mehr fand als nur Stoff für ihre Geschichten -
nämlich ihre große Liebe Juan de Dios, einst Saxophonist im legänderen
Buena Vista Social Club auf Kuba.
Seine Frau begleitet der Musiker, dem man seine 74 Jahre wahrlich nicht ansieht, überall hin: auch zur Lesung im Awocura auf der Rudolfstraße in Walsum..
„Wenn man längere Zeit in den armen Ländern dieser Welt lebt, kann man seine Augen nicht vor der Not der Menschen verschliessen”, so Bandera. die im Ausland für deutsche Firmen als Sekretärin und Dolmetscherin arbeitete. Den verdienten Urlaub zu nutzen wirft sie niemandem vor -
"nur die fürchterliche Ignoranz."
Aus diesem Grund schreibt Monika Bandera - ihre Geschichten handeln von den Unterdrückten, die sich trotzdem durchbeissen.
Das Besondere an Banderas Prosa ist, dass sie nicht eine Zeile lang auf die Tränendrüse drückt.
Statt dessen konterkariert sie die Armut mit der Schönheit, die ihre Protagonisten um sich haben
und die sie auch wahrzunehmen vermögen.
Bandera: “Das ist eine Gabe, über die wir Europäer kaum verfügen - wir, die wir alles haben. Und weil wir kaum über
sie verfügen, können wir auch nicht die Herzlichkeit und Freundlichkeit verstehen, mit der uns ein Kubaner begegnet,
der nicht viel mehr als ein Brötchen pro Tag, ein wenig Reis und Wasser hat."
Im Awocura las Bandera aus "Mambo - Cha-Cha-Cha", die Biografie ihres Mannes, den sie in Barcelona kennen lernte.
Der Musiker war nach Spanien geflohen, nachdem er die Zwangsarbeit auf den Zuckerrohrfeldern Kubas überstanden hatte, zu der er wegen des ersten Fluchtversuchs verurteilt worden war.

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Sein Saxophon kann Juan de Dios
nach dem dritten Herzintarkt leider nicht mehr spielen.

“Aber das ist nicht so schlimm, wie man meinen konnte", sagt er,
“meine Musik habe ich trotzdem im Herzen.
Kein Fidel Castro konnte sie mir nehmen.
Wegen ihr sitze ich hier."

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Rheinbote

Düsseldorfer Anzeiger DA07 29. DEZEMBER 2004

Monika Bandera:
Eine Schriftstellerin aus Liebe

Düsseldorferin zeichnete die bewegte Lebensgeschichte ihres kubanischen Mannes auf
zeitungliebe

Foto: ho
Kuba vor 45 Jahren. Ein Mann in Badehose springt ins ölige Hafenwasser, schwimmt hinaus aufs offene Meer. Er weiß: Hier draußen wimmelt es von Haifischen. Aber: hier draußen wartet auch das Schiff, das ihn in die Freiheit bringen soll. Juan de Dios hat die Hölle bereits hinter sich. Vier Jahre in Fidel Castros Gefängnissen, Folter, im letzten Moment vor dem Erschießungskommando gerettet. Ein bisschen Geld hat er in seine Badehose eingenäht - und er erreicht das Schiff. „Mein Mann hat damals zunächst ein Jahr lang Asyl im Vatikan erhalten”, erzählt Monika Bandera. Die Düsseldorferin und der Kubaner lernen sich vor 30 Jahren kennen und lieben.

Keine einfache Beziehung, denn bis heute lastet auf Juan de Dios schwer der Kummer über den Verlust der Heimat und der Familie. Zum heute weltberühmten Buena Vista Social Club gehörte er. „Als die Musiker vom Buena Vista Social Club vor drei Jahren in der Tonhalle zu Gast waren, gab es leider nur ein kurzes Wiedersehen. Ein Parteifunktionär wachte wie ein Schießhund über die Begegnung, ließ nicht viel mehr als ein Händeschütteln zu.”

Jeder Kontakt zur Heimat war de Dios jahrelang verwehrt. Aber er hat eine Frau geheiratet, die nicht schnell aufgibt. „25 Jahre lang haben wir nach den Angehörigen gesucht. Immer wieder wurde ein Kontaktaufnahme durch die Geheimpolizei unterbunden.” Das Rote Kreuz, Adveniat, die Botschaft und das Wirtschaftsministerium Monika Bandera, die Kämpferin mit der

sanften Stimme, bewegt sie alle. Vor drei Jahren geschieht das kleine Wunder: Briefe und Fotos gehen übers Meer. Man telefoniert. Wie sich herausstellt, leidet die 68-jährige Schwester von Juan de Dios unter Asthma, ist schwer herzkrank. „Wir versuchen, ihr Medikamente und Kleidung zukommen zu lassen." Allerdings ist der direkte Kontakt schon wieder vorbei. „Jeder Brief wird konfisziert, Telefongespräche unterbrochen.”

Der Kummer ihres Mannes bewegte sie vor 10 Jahren dazu, dessen Erlebnisse schriftstellerisch zu - verarbeiten mit dem Erzählband „Kuba - Illusionen und Tränen”. Die Familiengeschichte ihres Mannes wird zum Thema in „Gregoria Carolina La Habanera de Cuba”.

Jetzt hat sie mit Mambo Cha-Cha-Cha" die Biografie ihres Mannes verfasst und bewegendes Dokument vorgelegt.

Yvonne Hofer
„Mambo Cha-Cha-Cha" - Biografie von Juan de Dios.

Aufgezeichnet von Monika Bandera, bearbeitet von Reiner Granter,
Art for all, ISBN 3-937477-14-4

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Rheinische Post vom 14.3.2006

wz
rpneu

“Rheinische Post/Meerbusch vom 06.12.2005

ddr

“WZ” vom 13.01.2006  

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nachtclub

NRZ vom 17.01.2006
Der andere Blick auf Kuba

BUCH/ In „Mambo Cha-Cha-Cha” beschreibt die Kaiserswertherin Monika Bandera das Urlaubs-ziel mit den Gefühlen einer Frau, die seit 30 Jahren mit einem Exil-Kubaner verheiratet ist.

monika

Monika Bandera tritt lieber unter einem Pseudonym in die Öffentlichkeit. Zu sehr fürchtet die 60-jährige Kaiserswertherin die Attacken von Pro-Kuba-, Pro-Castro-Aktivisten. Denn die Autorin wirft einen anderen Blick auf die Karibikinsel. Sie beschreibt in ihrem neuen Buch „Mambo Cha-Cha-Cha” das beliebte Urlaubsziel mit den Gefühlen einer Ehefrau, die seit 30 Jahren mit einem Exil-Kubaner verheiratet ist. Ihr Mann, Juan de Dios, war in den 50er Jahren, vor der Revolution, gefeierter Saxophonist. Reiste durch Lateinamerika, hatte die gut bezahlten Engagements eines Top-Stars. Er spielte auch mit dem Buena Vista Social Club, der heute Abend in der Tonhalle sein Können zeigt.

Gefängnis und Arbeitslager

Weil Dios sich jedoch als Musiker statt als Freiheitskämpfer definierte, Fidel Castro und Che Guevara die Gefolgschaft verweigerte, wurde er verhaftet, als er während der Kämpfe Kuba verlassen wollte. Es folgten vier Jahrein Gefängnissen und Arbeitslagern, anschließend sollte er als Soldat 1 in Angola dienen. 1959, nach seiner dramatischen Flucht von der Insel, war Dios gesundheitlich so angeschlagen, dass er nicht mehr als Musiker arbeiten, geschweige denn an frühere Erfolge anknüpfen konnte.  Monika Bandera, die durch sein Schicksal zur Menschenrechtlerin wurde, hatte als junge Frau ein Faible für das Exotische. Sie arbeitete als Übersetzerin und Sekretärin für einen Ruhrgebietskonzern in Peru. Schon damals zog sie es vor, mit den Indianern in den Bergen zu leben. „Die sind Fremden gegenüber sehr zurückhaltend, ganz anders als die Brasilianer”, erinnert sie sich bei der Aufzählung der Stationen ihres Lebens. Eindrücke aus jener Zeit hat sie in ihrem ersten Roman „Der Inka” verarbeitet. „Der war aber noch nicht so gut”, blickt sie selbstkritisch zurück. Anders ist es mit den Werken, die das Leben ihres Mannes und seiner Familie erzählen: Unsentimental berichtet sie von den Lebensumständen ihrer Schwägerin Gregoria Carolina und denen Juan de Dios. Der Kontakt zum kubanischen Teil ihrer Familie ist erst seit 2001 wieder möglich. Nur durch freundliche Beharrlichkeit' und intensiven Kontakt mit dem Auswärtigen Amt erreichte es Bandera, dass ihr Mann nach
45 Jahren seine Schwester wiedergefunden hat. „Jetzt können wir wenigstens die Familie unterstützen”, sagt sie zufrieden, und lässt sich durch Schwierigkeiten der Behörden wieder nicht abschrecken, zu tun, was sie tun will. Die Öffentlichkeit hat sie mit ihren Aktivitäten jedenfalls schön erreicht. Das Schicksal ihres Mannes wird jetzt von einem Fernsehsender verfilmt.

„Mambo Cha-Cha-Cha”, Art / for AII,
Ratingen 2004, ISBN 3-937477-14-4,
„Gregoria Carolina”,
Tebbert Verlag, Münster 2002 ISBN 3-897738-277-6 20.
 

WZ vom 22.3.2006

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“Heim und Welt” Mai 2005

Star-Saxophonist lebt seit 46 Jahren von seiner Familie in Kuba getrennt
Juan de Dios: “Ich gebe die Hoffnung
auf ein Wiedersehen nicht auf”
 

Nach dem Militärputsch in Kuba musste der
junge Musiker das Land verlassen. Seither
versuchte Juan de Dios mit seiner Familie Kontakt
aufzunehmen, was aber immer wieder scheiterte.
Jahrelang wusste er gar nicht, wo sie sich aufhielt

Kuba vor rund 46 Jahren:
Ein junger Mann springt das ölige Hafenbecken und schwimmt auf
die offene See hinaus. Dass es dort
Haie gibt, ignoriert Juan de Dios.
Die Angst verleiht ihm Flügel. die
Angst und die Hoffnung auf ein
neues, freies Leben. Einige hundert
Meter entfernt liegt ein Frachtschiff
vor Anker, das er erreichen will und schließlich auch kraftlos erreicht. An
Bord des Frachters fährt er in
Richtung Freiheit ... Nach der
Inhaftierung stand fest:
Er musste das Land verlassen

Juan de Dios hatte die Hölle erlebt, als er sich 1959 zu diesem folgenschweren Schritt entschloss. Vier Jahre Gefängnis inklusive
Folter und Zwangsarbeit lagen
hinter ihm. Völlig arglos hatte
der Saxophonist des heute weltberühmten Buena Vista
Social Clubs als 25-jähriger
während einer Tournee dem an
die Macht strebenden Fidel Castro die Gefolgschaft verweigert und
sich so seinen Unmut zugezogen.

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Als es zur Revolution kam, wollte er nach Mexiko, doch Castros Anhänger nahmen ihn an der Grenze fest.
Juan de Dios wurde verhaftet. Nach seiner Entlassung sollte er als Soldat in Angola kämpfen, da stand für ihn fest: Er musste das Land verlassen.
An Bord des Schiffes fuhr er nach Italien. Dort fand er zunächst Asyl im Vatikan, zog später nach Madrid
und Barcelona. Hier lernte er seine Frau Monika Bandera kennen, mit der er mittlerweile in Düsseldorf lebt
und seit mehr als 30 Jahren verheiratet ist. Sie half ihm, Fuß in den fremden Ländern zu fassen und
unterstützte ihn, als er sich in Europa als Musiker etablierte. Doch der Erfolg er ist beispielsweise in  „Die Reise der Verdammten” mit Maria Schell (t 79) zu hören und in „Boulevard du Rhum”, einem Film mit Brigitte Bardot (70) konnte ihn nicht darüber hinwegtrösten, dass er etwas Wichtiges verloren hatte: seine Familie. Bis heute durfte der 74-jährige sie nicht sehen. „Und das, obwohl es seiner 68-jährigen Schwester Gregoria nicht
gut geht. Die Behörden unterbinden jeden Kontakt”, erzählt seine Frau Monika. "Jahrelang haben wir nach seiner Familie gesucht". Lange wusste Juan de Dios gar nicht, was aus seinen Angehörigen wurde. Jahrelang haben wir nach ihnen gesucht. Immer wieder wurde die Kontaktaufnahme durch die Geheimpolizei unterbunden",
berichtet sie weiter. Die blonde Frau mobilisierte alle, das Rote Kreuz, die Botschaft und das Wirtschaftsministerium.

Der Kontakt zu seiner Schwester Gregoria Carolina (Mitte, hier mit ihrer Familie) ist sehr spärlich und wird streng überwacht.

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Bilder sind alles, was Juan de Dios von seiner Familie und
seiner kubanischen Vergangenheit geblieben sind.

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Vor vier Jahren geschah dann ein kleines Wunder. In einem Brief
schrieb eine Mitarbeiterin der deutschen Botschaft in Havanna: „Ich freue mich, Ihnen mitteilen
zu können, dass es der Botschaft gelungen ist, Gregoria, eine Schwester ihres Mannes ausfindig zu machen ...”. Es war das erste Lebenszeichen seit über 40 Jahren. Telefonate werden unterbrochen, Briefe kommen nicht an. Das daraufhin vermittelte Telefonat war sehr emotional und sehr kurz. „Wir konnten nur wenig sagen, da war die Verbindung auch schon unterbrochen”, berichtet Monika Bandera. Und sie blieb es bis heute.
„Immer wenn wir anrufen ist ein Rauschen in der Leitung, der Geheimdienst lässt
nicht zu, dass wir miteinander sprechen", sagt sie. Auch Briefe kommen per Post nicht an, sie werden
einfach eingezogen. So bleibt seit 2001 nur eine Möglichkeit mit der Familie in Kontakt zu bleiben: Sie
geben einem Geistlichen, der ab
und zu nach Havanna fährt, Briefe, Geschenke und Medikamente mit.
„Gregoria leidet unter Asthma und ist schwer herzkrank. So können wir
ihr wenigstens ein wenig helfen.”
Juan de Dios hat der Kummer um seine Familie schon fast das Herz gebrochen. Drei Infarkte hat er
bereits hinter sich, das Saxophonspiel musste er aufgeben. Doch davon lässt er sich nicht unterkriegen.
„Das ist nicht so schlimm, wie man meinen könnte. Meine Musik habe ich nämlich im Herzen”, sagt
er. Immer wieder versetzt es ihm aber einen Stich, wenn er erkennen muss, dass Kubas Diktator Fidel
Castro nach wie vor Einfluss auf
sein Leben hat.

 

„Vor ein paar Jahren waren die Musiker vom Buena Vista Social
Club in Düsseldorf zu Gast und wir wollten sie besuchen. Es war aber nur ein kurzes Wiedersehen, weil ein Parteifunktionär nur ein Händeschütteln zuließ", so
Monika Bandera
Trotz dieser Umstände hat sich Juan de Dios den festen Glauben bewahrt. dass sich das eines Tages
ändern könnte und er seine Familie und Freunde wieder in die Arme schließen kann, „Jch gebe die
Hoffnung auf ein Wiedersehen
nicht auf', sagt er.


mambochachachaende
“MAMBO Cha-cha-cha”
-Juan Dios-
aus dem Leben eines kubanischen Saxophonisten - einst Mitglied im
“Buena Vista Social Club”
in Havanna - Kuba
JSBN 3-937477-14-4
Verlag “Art for All”

Der gleichnamige Film
erscheint demnächst!

 

Juan de Dios
und seine Frau
Monika sind
schon seit 30
Jahren ver-
heiratet.Sie
schrieb ein
Buch über
sein Leben.

 Kuba
 

Mambo- Cha- Cha- Cha
Kuba
geliebt und erlitten


Das Schicksal ihres kubanischen Mannes, des einst berühmten Saxophonisten
Juan de Dios, eines bekannten Musikers, der Mitglied beim berühmten
“Buena Vista Social Club” in Havanna war, hat Monika Bandera zur engagierten Menschenrechtlerin werden lassen.

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band

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 !  AKTUELL !

 Im Herbst 2007 wird evtl. der Spielfilm
über das Leben von Juan de Dios gedreht.
Aussenaufnahmen entstehen auf Kuba, in Miami, New York
und Barcelona .

Die Presse wird darüber berichten !

Die Filmrolle des “Juan de Dios” im gleichnahmigen Film

Juan de Dios

wird voraussichtlich
Orlando Blanco,
ein bekannter Saxophon-Spieler
aus Venezuela übernehmen.

Monika Bandera
Telefon:
0049(0)211 9944977

Donnerstag, 18. Mai 2006 / Nr. 20                                                                                         Brüggen
Grenzland Nachrichtenjuni200602

Kubanisches Flair bei Senioren
Juan de Dios
Brüggen (ib)

“KaribischeLuft” konnten am Samstag die Seniorinnen und Senioren
im Brachter Seniorenheim „Haus Schlevringhoven” schnuppern. Schnell wurde der Aufenthaltsraum des Seniorenheimes an den kubanischen Strand verlegt und Palmen, Liegestühle und auch die bekannten kubanischen Zigarren versetzten die Heimbewohner in eine andere Welt. Da fühlten sich auch die vielen interessierten Besucherschnell wohl und konntenden Hauch vom kubanischem Flair spüren, der von der typisch kubanischen Musik begleitet wurde. Und es drehte sich in erster Linie um die Musik. Das Leben des berühmten kubanischen Saxophonisten Juan de Dios stand im Mittelpunkt des Nachmittages, der sich um den Mann drehte, der seit 46 Jahren von seiner Familie in Kuba getrennt lebt. Seine Ehefrau, Monika Banderas, las nun aus einer von ihr geschriebenen Biographie ihres Mannes vor und fesselte dabei das Publikum im Seniorenheim. Nach dem Militärputsch in Kuba musste der junge Musiker Juan de Dios das Land verlassen. Seither versucht er mit seiner Familie Kontakt aufzunehmen, was aber immer wieder scheitert. Juan de Dios war einmal einer der bekanntesten Saxophonisten Kubas und spielte im legendären “Buena Vista Social Club” auf Kuba. Juan de Dios hatte die Hölle erlebt. Völlig arglos hatte er als 25-jähriger während einer Tournee dem an die Macht strebenden Fidel Castro die Gefolgschaft verweigert und sich so seinen Unmut zugezogen. Als es zur Revolution kam, wollte er zunächst nachMexiko, musste dann jedoch fliehen, nachdem er vier Jahre Gefängnis und Folter hinter sich gebracht hatte. Nur mit einer Badehose bekleidet sprang er ins offene Meer und wurde von einem Frachter aufgenommen, der ihn nach Italien brachte. Dort fand er zunächst Asyl im Vatikan, zog später nach Madrid und Barcelona, wo er seine Frau Monika Bandera kennen lernte. In Europa etablierte er sich wieder als Musiker. In „Die Reise der Verdammten” mit Maria Schell und in „Bouleyard du Rhum” mit Brigitte Bardot ist Juan de Dios als Musiker zu hören. Ihre Ehe besteht seit mehr als 30 Jahren. Keine einfache Beziehung, denn bis heute lastet bei ihrem Mann schwer der Kummer über den Verlust der Heimat und der Familie. Das Besondere an Monika Banderas Erzählungen ist, dass sie nicht eine Zeile auf die Tränendrüse drückt. Ihre Geschichten handeln von den Unterdrückten, die sich trotzdem durchgebissen haben. Der Kummer Ihres Mannes bedrückt Monika Banderas, denn seit 40 Jahren hat er seine Familie nicht mehr gesehen. Briefe und Fotos gehen über das Meer. Dieser Kummer bewegte Monika Banderas vor zehn Jahren dazu, dessen Erlebnisse aufzuschreiben und schriftstellerisch zu verarbeiten. Die Familiengeschichte ihres Mannes wird zum Thema. Mit der Biografie ihres Mannes “Mambo Cha-Cha-Cha” hat sie ein bewegendes Dokument verfasst, dem die Heimbewohner gerne zuhörten.

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Rheinbote  29.12.2008
Grenzland Nachrichten
NRZ-Duisburg
WZneu
RP
Rheinbote
Rheinbote vom1.7.2007
Rheinische Post
Heim und Welt
Express
WZ Stadtmenschen
Frankfurter Allg. Zeitung
Meerbuscher Nachrichten
Juan de Dios Se Llevó
Su Son de Cuba

Konservative Deutsche
Zeitung

Express/Düsseldorf
vom 21.3.2007

Brief von Reinaldo Escoba
Frankfurter Rundschau
Hamburger Abendblatt
NRZ 2008
Kulturwelten Jan. 2008
Westfalenblatt-Bielefeld
Nordwest Zeitung
“der stacheldraht”